Veranstaltungen für Mitglieder und Gäste:

Dienstag, 17. Dezember 2019, 19 Uhr c.t.

Julkneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Dienstag, 14. Januar 2020, 19 Uhr c.t.

Neujahrskneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Freitag, 24. Januar 2020, 20 Uhr c.t.

Teilnahme am

Akademikerball

der FPÖ und des WKR

in der Hofburg in Wien.

Samstag, 1. Februar 2020, 20 Uhr c.t.

Burschenbundball

im Palais KFM. Verein in Linz.

Dienstag, 18. Februar 2020, 19 Uhr c.t.

Semesterwechselkneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Samstag, 20. Juni 2020, 20 Uhr c.t.

Sonnwendkommers

des LDC NÖ und des GWG-B

auf der Burgruine Senftenberg in der Wachau.

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Jeden ersten (bei Feiertag 2.) Montag im Monat (außer Juli und August)

ab 19 Uhr

GWG- Stammtisch

im GH „Josefstadt“, 1080 Wien, Florianigasse 43.

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Betriebstage (BC, FC, PC, AHC und weitere)

nach schriftlicher und / oder

telefonischer Absprache.

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Einige frühere Veranstaltungen für Gäste und Mitglieder
(etwa während der letzten zwölf Monate):

Dienstag, 3. Dezember 2019

Krambambulikneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Samstag, 23. November 2019

Teilnahme am

WKR Kommers

anläßlich des 152. Stiftungsfestes der Wr. akad. B!

„Oberösterr. Germanen“

im Wiener Rathauskeller.

Samstag 9. November 2019

119. Stiftungsfest unseres Bundes

mit einer Festrede von Botschafter a.D. Dr. Heinrich, Birnleitner Wasserschloss Aistersheim:

„Wie verhindern wir die Abschaffung?“

im Gasthaus Bruckner in Wieselburg.

Samstag, 26. Oktober 2019

Teilnahme an der

Totenehrung

des ÖKB

beim Kriegerdenkmal in Wieselburg.

Samstag, 26. Oktober 2019

Teilnahme am

Gründungskommers

des „Grünweißen Kartells“

in Wien, Wehrgasse.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Oktoberfestkneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Freitag, 27, bis Sonntag, 29. September 2019

ÖPR Burschentag

mit umfangreichem Rahmenprogramm

in Gmunden, Oberösterreich.

Dienstag, 10. September 2019

Semesterantrittskeipe

auf der Bude in Wieselburg.

Samstag, 29. Juni 2019

Sonnwendkommers

des GWGB und des LDC NÖ

auf der Burgruine Senftenberg in der Wachau.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Besuch Volksfest

im Volksfestgelände in Wieselburg

und

Schlusskneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Montag, 24. Juni 2019

Teilnahme an der

Sonnwendfeier

des WKR und der ÖLM

auf der Windischhütte bei Klosterneuburg.

7. bis 10. Juni 2019

Coleurausflug

nach Südtirol.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Treffen der
Tafelrunde-Agraria

in Friesach und Hirt, Kärnten.

Dienstag, 7. Mai 2019

Mai Bowle

in der Schloss Taverne in

Weinzierl, beim Josephinum.

Dienstag, 9. April 2019

Ostara- Kneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Samstag, 23. März 2019

Teilnahme am

Freiheitskommers

des RVV

in der Wiener Hofburg.

Samstag, 9. März 2019

Teilnahme am

Farbenkränzchen

der Kremser Korporationen

in der Römerhalle in Krems- Mautern.

Freitag, 1. März 2019

Teilnahme am

Märzgedenken

der Sudetendeutschen Landsmannschaft

beim Sudetendenkmal im Stadtpark von Enns, Oberösterreich.

Dienstag, 19. Februar 2019

Semesterwechselkneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Samstag, 2. Februar 2019

Teilnahme am

Burschenbundball

im Palais Kfm. Verein in Linz.

Freitag, 25. Jänner 2019

Teilnahme am

Akademikerball

der FPÖ und des WKR

in der Wiener Hofburg.

Dienstag, 15. Jänner 2019

Neujahrskneipe

auf der Bude in Wieselburg.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Julfest

auf der Bude in Wieselburg.

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ÖPR Burschentag im September in Gmunden


Das Steyrer Lokalfernsehen "RTV" hat das 100. Stiftungsfest der Arminia Gmunden und den ÖPR Burschentag medial begleitet.

Das Ergebnis, ein gut fünfminütiger Kurzfilm, wurde bereits ausgestrahlt und kann auch unter dem Verweis ("Link")


https://www.youtube.com/watch?v=x9mTdudX1_4


im weltweiten Netz gesehen werden.


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Kauf des Farbenheims

Der jahrzehntelange Wunschtraum nach einer „Bude“ im Eigentum geht nun in Erfüllung. Noch im Vorjahr wurde der Kaufvertrag für das seit mehr als zehn Jahren angemietete Farbenheim in Wieselburg, Raimundstraße 4, unterschrieben und damit die derzeitige Eigentumsübertragung eingeleitet. Der Obmann des Trägervereins rechtfertigte bei der Semesterwechselkneipe die Sinnhaftigkeit dieser riesigen Investition.

Die Notwendigkeit des Kaufes“, so seine Ausführungen, „ergibt sich aus der Aufgabenstellung einer Korporation“. Der Hauptsinn und -zweck einer Mittelschulverbindung, wie der F! Tafelrunde Agraria, ist nicht die Stammtischunterhaltung, sondern die Jugendarbeit, die außerschulische Bildung, die Kulturpflege, die Förderung des notwendigen Gemeinsinns usw.

Sinn und Zweck

Unsere Aufgabe ist daher, junge Menschen für die zeitlosen Ideale „Ehre, Freiheit, Vaterland“ zu begeistern und ihnen die Geschichte und Jetztzeit nicht „politisch korrekt“, sondern wahrheitsgemäß und zukunftsorientiert näher zu bringen. Wir müssen u. a. aufklären und dazu beitragen, die Gesellschaft zu festigen und nicht zu spalten, weil wir nur gemeinsam stark sind.

Die Machteliten streben eigennützig die Entsolidarisierung an. Schon die Römer verstanden zu teilen und dadurch zu herrschen. Folgen wir unserem Dichterfürsten Friedrich Schiller, der ein „einig Volk von Brüdern“ einmahnte, denn nur so ist die Erhaltung unser Art und Kultur, unserer Lebensweise und unseres Wohlstandes auf Dauer zu gewährleisten.

Zu und über all diese Themen muss man offen sprechen dürfen und sich austauschen können. Mehr noch: Unsere Mitglieder müssen reden lernen und sich darin üben können. Junge Leute sollten da auch einmal einen Unsinn von sich geben und widersprechen dürfen. Da muss man auch einmal laut sein können und nicht immer duckmäusern müssen.

Und ein bisschen geheimniskrämern schadet auch nicht. Das macht die Sache spannend und interessant!

Ich glaube auch, dass das Fechten nach wie vor wichtig ist! Wir dürfen die jungen Menschen nicht zu Weicheiern, sondern müssen sie zu Kämpfern erziehen. Nur so bestehen sie und wir das Leben! Leider können wir in unserem Farbenheim nur in unserem Vorgarten pauken. Darüber hinaus müssen wir von bestehenden Alternativen Gebrauch machen.

Natürlich darf es bei all dem nicht nur tierisch ernst zugehen. Da muss zur gegebenen Zeit auch Frohsinn und Witz dominieren. Da müssen Rituale gepflegt, da muss gesungen und gelacht werden.

All das ist in einem Gasthaus, in das ohne Bude ausgewichen werden müsste, nicht möglich.

Beispiel: Aus dem Gesagten geht hervor, dass wir einen lebendigen Fuxenunterricht brauchen. Man stelle sich jetzt vor, der Fuxmajor ruft einen Wirt an und bestellt für morgen zu einer ganz bestimmten Zeit (weil einen anderen Termin weder der Stundenplan der Fuxen noch die Verpflichtungen des Fuxmajors erlauben), ein geheiztes Nebenzimmer für drei, vier oder fünf Leute. Sie trinken, wenn´s gut geht, je ein kleines Bier.

Multifunktional

Was wird der Wirt sagen? „Liebe Studenten, Ihr seid mir sehr willkommen und sympathisch, aber um diese Zeit ist das Nebenzimmer bereits besetzt“. Oder, vielleicht ehrlicher: Für ein paar kleine Bier heize ich nicht extra einen Raum, noch dazu, wo um diese Zeit das Gaststube eh fast leer ist.

Na, dann gehen wir halt ins Gastzimmer. Da hört der Anarchist nebenan genauso mit wie der Politfunktionär gegenüber. Und spätestens dann, wenn der Fuxmajor erklärt, wie man eine Kneipe eröffnet, nämlich mit drei kräftigen Schlägerhieben auf den Tisch und mit speziellen Eröffnungsliedern, die sogleich angestimmt werden, springt auch noch der Wirt dazwischen und bittet - durchaus verständlich -, davon abzulassen, weil ja auch noch andere Gäste anwesend sind.

Eine Studentenverbindung braucht genauso wie ein Gesangsverein oder eine Musikkapelle ein Vereinslokal, das auch Stauraum bietet und Sportausübung ermöglicht. Denn es müssen auch das Chargenzeug, die Liederbücher, das Lehrmaterial und Paukzeug, die Pauktante und vieles mehr untergebracht werden. Das kann man nicht im Internat verstauen. Und es ist auch unzumutbar, jedes Mal einen Paradeschläger von einem AH abzuholen.

Und noch was: Eine Schülerverbindung hat es mit Minderjährigen zu tun und übernimmt dafür eine spezielle Verantwortung. Ich sehe die Verantwortung auch darin, die Jugendlichen vom Wirtshaus weg und nicht hinein zu bringen, sie zu sinnvoller Freizeitbeschäftigung anzuhalten und nicht zum Alkoholismus zu verführen. Ich darf hier mit Stolz erklären, dass durch die Tafelrunde Agraria noch keiner zum Säufer wurde!

Wertbeständig

Und warum haben wir uns gerade für diese Wohnung entschieden?

Eine Bude sollte vor allem mit Rücksicht auf jugendliche Mitglieder ohne Fahrzeugbenützung erreichbar sein und nahe am Schulstandort liegen, sonst wird sie nicht aufgesucht. Eine Bude sollte multifunktional sein und möglichst auch als Wohnung für Aktive dienen können. Sie muss für die AHAH finanzierbar sein und der Betreuungsaufwand muss sich in Grenzen halten. All das bietet unser neues Farbenheim.

Natürlich wäre ein eigenes Haus besser. Ein Haus ist – sofern überhaupt verfügbar, weil Wieselburg dank der hier ansässigen florierenden Industrie und Lehranstalten stark wächst - entweder viel teurer oder muss erst teuer saniert werden. Und auf jeden Fall beansprucht ein Haus einen viel höheren Arbeitsaufwand und verlangt noch mehr Umsicht.

In der Wohnung sind wir nun schon länger als zehn Jahre eingemietet. In dieser Zeit gab es nicht eine einzige Anrainerbeschwerde. Beruht natürlich auf Gegenseitigkeit.

Das Objekt erscheint überdies sehr wertbeständig, denn Wieselburg wächst, wie bereits erwähnt. Wohnraum ist knapp. Und die Wohnung ist schön angelegt, bietet alles, was man sich heute wünscht, und befindet sich in guter, ruhiger und trotzdem zentrumsnaher Lage.

Außerdem besteht jederzeit die Möglichkeit, das Objekt gegen etwas noch Besserem einzutauschen.

Weiters sind wir durch den Kauf grundbücherlich eingetragener Eigentümer des Lokals. Es kann uns also niemand mehr kündigen.

Und nicht weniger bedeutend: Durch die Entrichtung des Kaufpreises und Tilgung aller offenen Wohnbaudarlehen fallen künftig nur noch die Betriebskosten an. Damit sinken auch die monatlichen Belastungen.

Ing. Franz Schachinger


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Die Gegner stehen links

Anlässlich des diesjährigen Gründungsjubiläums, des 118. Stiftungsfestes der F! Tafelrunde Agraria zu Wieselburg, beschäftigte sich der Festvortragende OStR Prof. Mag. Heinrich Kolussi, selbst MKVer und CVer mit dem, was die katholischen Verbindungen und die Burschenschaften eint und trennt und kam zu dem Schluss, dass die Gemeinsamkeiten überwiegen. Die wirklichen Gegner stehen links.

Kolussi ging zunächst auf die gemeinsamen Werte ein, wie die deutsche Sprache und Kultur, die Familie und den Schutz des Lebens, Heimat und Landesverteidigung, die Erziehung zu politischem (nicht parteipolitischem) Handeln und das Leistungsprinzip, den Gemeinschaftssinn und das Lebensbundprinzip, das Vereinsprinzip und Farbentragen u. a. m.

Unterschiede im Komment, in den Ritualen sind auch innerhalb der beiden Lager anzutreffen. Was man aber einzig den Burschenschaften vorwirft, ist ihr

Wesentlich ist, dass heute alle Burschenschaften die Republik Österreich bejahen.

Die Stammkorporation des Festredners ist die MKV-Bund „Borussia“ Wien. Borussia steht für Preußen.

Daher: Zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft bekennen sich nach wie vor viele MKVer und CVer, früher sowieso, heute freilich nicht mehr die Mehrheit!

Die Causa Landbauer/Liederbuchaffäre wurde aus taktischen Gründen vor der NÖ Landtagswahl vom Zaun gebrochen, wobei die FPÖ-Führung - lt. Kolussi - dumm und beschämend reagierte. Statt nach dem Prinzip vorzugehen, Angriff die beste Verteidigung, distanzierte man sich unnötiger Weise. Schließlich ist das inkriminierte Lied eine Persiflage (Verspottung) und keine Verherrlichung des Nationalsozialismus.

Bleibt nach den Ausführungen des Vortragenden als Trennendes nur noch die Mensur übrig, weil im wissenschaftlichen Katholizismus die Meinung vorherrscht, dass die freiwillige Zufügung und Duldung von Verletzungen sündhaft sei. Aber bei welcher Sportart drohen keine Verletzungen? Die wenigsten Verletzungen treten mit Sicherheit beim Fechten mit stumpfem Säbel auf (Linzer Paukordnung), dem Paukbrauch der meisten österreichischen Pennalien.

Fazit: Zwischen ÖPR-Bünden und dem MKV gibt es überwiegend Gemeinsamkeiten und die bestehenden Unterschiede sind nicht so gravierend, dass man nicht miteinander handeln könnte. Dagegen steht heute der neue Gegner beider Verbände links!

Zusammengestellt von Ing. Franz Schachinger.

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Gedanken zu den aktuellen Jubiläen

(vorgetragen bei unserem 118. Stiftungsfest):

Das Jahr 2018 ist ein Jahr besonderer Jubiläen. Es gilt, an einige runde Jahrestage von bedeutenden geschichtlichen Ereignissen zu erinnern, die bis heute nachwirken, nämlich an die Bauernbefreiung 1848, die Republiksgründung 1918, den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 und die Umwertungsversuche 1968. Ich möchte noch einen Schritt weiter zurückgehen und auch an den 30jährigen, den ersten 30jährigen Krieg erinnern, ohne den m. E. viele Ereignisse des 19. und der zweite 30jährige Krieg des 20. Jahrhunderts kaum erklärbar sind.

Dazu kommt, dass auch der erste 30jährige Krieg in einem 8er Jahr begann und endete. Was 1618 mit dem 2. Prager Fenstersturz entfacht wurde, trug 1648 den Keim der Reichszerstörung in sich. Prager Protestanten forderten damals mehr Toleranz, während der katholische Habsburgische Kaiser Ferdinand auf ein starkes Reich mit einheitlicher Religion setzte. Nach der Schlacht am Weißen Berg war er fast am Ziel und am Höhepunkt seiner Macht. Natürlich schauten da die damaligen europäischen Großmächte wie Schweden und Frankreich und auch der Papst nicht untätig zu und siegten letztlich.

Der Krieg, der hauptsächlich auf deutschem Boden ausgetragen wurde, kostete einem Drittel der Bevölkerung das Leben und dem „Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“ riesige Gebietsverluste. Die Kleinstaaterei wurde einzementiert und der Kaiser in Wien praktisch entmachtet. Ihm wurde fortan nur noch der Vorsitz in der Fürstenkonferenz zugestanden. Jeder „Lokalmatador“ bekam sogar das Recht, mit fremden Mächten Bündnisse zu schließen.

So hatte Napoleon rund 150 Jahre später leichtes Spiel. Er verschob die Grenze Frankreichs gleich einmal an den Rhein und überzog Europa mit Krieg. Eine moderne Staatsverfassung, die Napoleon im Gepäck mit sich führte und den Besiegten bescherte, entschädigte die Völker nicht für den Verlust ihrer Souveränität, was schließlich zu seiner Niederringung führte und in der Folge mutige, fortschrittliche Reformkräfte auf den Plan rief. Sie gründeten gegen massivsten Widerstand der Obrigkeit Burschen- und Turnerschaften, forderten Demokratie und nationale Einigung, Freiheit und Menschenwürde.

Die Burschenschaften verbündeten sich 1848 mit den Arbeitern und konnten in der Folge den Herrschenden viele wichtige Zugeständnisse abringen, von denen sich zunächst freilich nur die Bauernbefreiung durchsetzte, initiiert von unserem Säulenheiligen, dem schlesischen Bauernsohn und Burschenschafter Hans Kudlich.

Ferner jährt sich in diesen Tagen zum 100. Mal die Republiksgründung. Am 21. Oktober 1918 kamen die deutschen Abgeordneten des ehemaligen habsburgischen Reichsrates zusammen, um sich als Provisorische Nationalversammlung zu konstituieren. Am 30. Oktober folgte die Staatsgründung Deutsch-Österreich und am 12. November die Ausrufung der Republik. Und da in der provisorischen Nationalversammlung die deutsch-freiheitlichen Abgeordneten die Mehrheit stellten, wurde die Republik auch vom Präsidenten dieses Parlamentsklubs, von Dr. Franz Dinghofer, ausgerufen. Dinghofer war Oberösterreicher und wurde in Ottensheim geboren. Er war Burschenschafter und heiratete auf das Schöllergut in Linz-Waldegg. Außerdem war er Jurist, Richter und später sehr verdienter Bürgermeister von Linz.

Was heute kaum erwähnt wird, ist, dass nach dem 1. WK – lt. Univ.-Prof. Lothar Höbelt - fast alle Kräfte an der Erhaltung der Donaumonarchie interessiert waren, sogar die Sozialdemokratie, nur die Tschechen nicht. Und erst als klar war, dass sich die Monarchie nicht retten ließ, tendierte man zur Republik mit Anschluss an das Deutsche Reich. Deutschland zeigte sich – notgedrungen - vom Anschluss nicht begeistert und wollte darüber erst später reden, weil die Franzosen sagten, wenn ihr ohnedies mit Österreich entschädigt werdet, dann beanspruchen wir neben Elsass und Saarland auch die Rheingaue.

Der allgemein ersehnte „Anschluss“ kam bekanntlich erst im März 1938, damit aber auch das Verbot der Korporationen, und endete 1945 mit der fürchterlichsten Katastrophe des vorigen Jahrhunderts.

Was man uns auch als besonderes Jubiläum verkauft, sind die kommunistischen Umtriebe des Jahres 1968. Der heute auch anwesende Farbenbruder T. G. führte unlängst bei einer Kneipe sinngemäß aus, dass die 68er Ideen - damals - gar nicht neu waren, denn einer der Vordenker, Goldmann, forderte schon 1915: „Was war, muss weg!“ Es folgte die „Frankfurter Schule“, die Predigt eines neuen Menschen und Zerstörung jeglicher Moral, die Propagierung der freien Liebe und des Homokults, Genderwahn und Multikulti. Randgruppen wurden zu Leitfiguren erklärt und unser bewährtes Wertesystem auf den Kopf gestellt, die bestehende Autoritäten abmontiert und die Familie für altmodisch erklärt, die Umvolkung als Bereicherung dargestellt u. dgl. m. Die Traumatisierung des Volkes nach zwei verlorenen Weltkriegen und die nicht leichte Nachkriegszeit boten einen fruchtbaren Nährboden für vordergründig befreiende Ideen und erlaubten den Initiatoren rasch die Eroberung aller Institutionen, nicht zuletzt weil auch die Gesellschaft durch Massenwohlstand blind und kampfunfähig geworden ist.

Das alles ist freilich Geschichte, die man kennen sollte, um die Entwicklung zu verstehen. Sie darf uns aber nicht hindern an der Lösung der drängendsten Probleme der Gegenwart, das sind m. E. die von gewissen Kreisen gewollte Massenmigration zur Abschaffung der homogenen Völker und Auflösung aller Nationalstaaten Europas, denn sie führt zum Verlust unseres Volkstums und unserer Kultur, unseres Wertesystems und Wohlstands, unser Freiheit und Selbstbestimmung, soweit man davon heute überhaupt noch sprechen kann. Stellen wir uns dieser Herausforderung gemeinsam, denn nur Einigkeit macht stark.

Ing. Franz Schachinger

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Aktueller Werbetext:

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Anschrift des Aktivverbandes:

·        F! Tafelrunde Agraria, 3250 Wieselburg, Raimundstraße 4/4

·        E-mail-Anschrift: post@tafelrunde-agraria.at

·        Homepage: www.tafelrunde-agraria.at

Spenden für das neue Farbenheim erbeten:

Wir erwarben in Wieselburg ein neues Vereinslokal, das auch zwei Aktiven eine Wohnmöglichkeit bietet. Zur Deckung der hohen Investitionskosten werden Spenden dankbar entgegen genommen. Entsprechende Überweisungen sind erbeten auf das Konto der F! Tafelrunde Agraria bei der Raiffeisenbank Kleinmünchen/Linz, Kontonummer: 318048, BLZ: 34226, IBAN: AT233422600000318048, BIC: RZ00ATLL226. Im Voraus vielen Dank! 

Bestellung von Informationsmaterial:

·        Prospekt der ÖPR-Korporationen, kostenlos

·        100-Jahr-Broschüre der F! Tafelrunde Agraria gegen Vorauszusendung eines Unkostenbeitrages von 12,- € an den AHV der F! Tafelrunde Agraria, 1170 Wien, Haslingergasse 20/30

·         Aufkleber mit Verbindungswappen und Zirkel gegen Vorauszahlung eines Unkostenbeitrages von 3,- €

·         Kugelschreiber mit Internet-Adresse gegen Vorauszahlung eines Unkostenbeitrages von 4,- €

·        Couleurkarte kostenlos

Anfragen und Bestellungen erbeten an: post@tafelrunde-agraria.at



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